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MA-4 unser innovatives Modell aus der Sozialmedizin für die mentalen Gesundheit 

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Mona Taghavi Fallahpour
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kulturchoc, Social Start-Up
Gründerin

Resilienz 

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Gerade in der Gründungsphase meines Projekts ist Resilienz ein immens wichtiger Faktor gewesen: Vieles ist ungewiss, alles unterliegt stetiger Veränderung und viele Rückschläge zwingen einen dazu, immer wieder aufzustehen und neue Wege zu suchen. Wem es gelingt, den Mut nicht zu verlieren und weiterhin auf die eigenen Stärken zu vertrauen, ist gut gewappnet, auch wenn die Zeiten mal etwas unsicher sein mögen.

Ein beeindruckend hohes Maß an Resilienz ist auch etwas, von dem ich denke, dass viele unserer Teilnehmerinnen darüber verfügen, ohne die genaue Definition zu kennen. Wer unter widrigsten Bedingungen die alte Heimat und alles bisher Erreichte zurücklässt, um dann mit viel Motivation und Zuversicht den Wiederaufbau des eigenen Lebens zu beginnen, hat meinen tiefen Respekt und ist ein echtes Vorbild.

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Abstrakter Mann

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Selbstwirksamkeit

Unser Modell: MA-4

Die Mentale Architektur beruht auf neusten Erkenntnissen der Sozialmedizin, der Psychologie und der Hirnforschung. Es verbindet unsere Big 4: Resilienz, Kohärenz, Selbst-wirksamkeit und Werte mit einem mental gesunde Lifestyle.

Je besser wir Skills verstehen, umso effektiver und effizienter können wir sie für unsere beruflichen Zwecke nutzen. Das gilt auch für unsere mentale Architektur. Das Modell liefert Erkenntnisse darüber, wie das eigene Gehirn beim Denken, Urteilen, Entscheiden funktioniert und wird als bewusstes Potential in die unternehmerische Praxis eingebracht. 

Anonymisierte Persönlichkeitstests, Resilienzdiagnostik und Befunderhebungen weiterer Determinanten für mentale Gesundheit lassen Mitarbeiter zum Architekten ihrer men-talen Architektur werden. 

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Kohärenz

Abstrakter Mann

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Werte

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Tobias Humpert
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h+p hachmeister+partner, Unternehmensberatung
Geschäftsführender Gesellschafter

Klarheit über unsere Werte erlaubt es uns, Ziele mit echter Freude zu verfolgen. Ich bin überzeugt, dass eine spielerische Freude mehr denn je auch im beruflichen Kontext die Grundvoraussetzung dafür ist, über vermeintliche Grenzen hinauszuwachsen – gerade, wenn sich gelernte Prinzipien um uns herum immer schneller verändern.

Was so einfach klingt, fällt uns aber doch zumeist überaus schwer. Im Laufe der Zeit werden unsere Werte immer häufiger von gelernten Regeln und festgefahrenen Annahmen überdeckt. Als Kind wussten wir instinktiv, nach welchen Werten wir streben und was uns Freude bereitet. Mit absoluter Hingabe verfolgen Kinder Tätigkeiten, die ihren Werten entsprechen, und sträuben sich mit aller Kraft gegen alles, was diesen widerspricht.

Uns selbst gelingt das zu häufig nicht, weil wir entweder unsere Werte hinter all den fremden Annahmen nicht mehr erkennen oder weil wir Entscheidungen treffen, die sich vielmehr an gelernten Normen als an eigenen Werten orientieren. Dadurch wird Arbeit vom Spiel zum Kampf und macht uns unglücklich. Die reicht von der Wahl des falschen Arbeitgebers (der nicht im Einklang mit unseren Werten steht) bis zum „Verstellen“ der eigenen Persönlichkeit im beruflichen Kontext. Letzteres halte ich für besonders riskant, denn bei all der Zeit, die wir mit Arbeiten verbringen, verlieren wir auf diese Weise nur noch mehr den Bezug zu uns selbst und zu unseren Werten und werden unglücklich. 

Aus eigener Erfahrung kann ich jedem nur empfehlen, Zeit und Kraft zu investieren, um herauszufinden, welche Werte ihn im seinem Tun antreiben. Manchmal helfen dabei Erinnerungen an die Kindheit. Wenn es gelingt, eben diese Werte erstens zu erkennen und sie zweitens als Kompass für berufliche Entscheidungen und Weichen zu nutzen, wird die eigene Arbeit anregender erscheinen und Ziele in spielerischer Art erreicht werden.

 

Auswirkung der mentalen Architektur auf unsere Hirnstrukturen - Auf unsere mentale Gesundheit können wir durch die Beschäftigung mit gesundheitserhaltenden Maßnahmen und Identitätsbildung Einfluss nehmen. Dies belegt u.a. auch die Hirnforschung. Gestalten wir bewusst unsere Umwelt(-einflüsse) und befassen uns mit dem was wir wirklich wollen, gelingt es uns sogar unsere Hirnstrukturen auszugestalten

Die Epigenetik

Unser Lebensstil, was wir denken und fühlen beeinflusst unsere Gene. Umwelteinflüsse verändern Strukturen im Erbgut, die wieein Gedächtnis wirken und die Aktvierung der Gene verstellen. Es prägt unsere Persönlichkeit und unsere Gesundheit, macht uns mehr oder weniger resilient und mehr oder weniger krankheitsanfällig.

 

Wir können also selbst Einfluss nehmen auf unsere genetische Konstitution und wir sind verantwortlich, unsere Umwelt-einflüsse positiv zu gestalten, um starke Gene an unsere Nachkommen zu vererben. Hierbei hilft dir die Arbeit an deiner mentalen Architektur. 

Neuronale Adaptation

Unser Gehirn passt sich an einen konstanten Reiz mit herabgesetzter Empfindungsstärke an (Anpassung der Reaktions-bereitschaft). Wenn man z.B. ein enges Kleidungsstück trägt, dann verschwindet allmählich die bewusste taktile Rückmeldung und die Enge wird ausgeblendet. 

 

Mit der Arbeit an der mentalen Architektur reflektieren wir die konstant auf uns einströmenden mentalen Reize und überprüfen, ob sie unsere Reaktionsbereitschaft unbewusst herab gesetzt haben. Ist das, was wir tun, das, was wir wirklich wollen oder haben wir uns nur angepasst? Ziel ist es, mit der mentalen Architektur positive Reize zu kreieren und neue Reaktionsbereitschaft zu erzeugen.

Neuronale Plastizität

Der biologische Beweis dafür, dass Lebenslanges Lernen möglich ist. Unser Gehirn verändert sich in Abhängigkeit seiner Nutzung. Für die Funktion des Gehirns ist die Zahl der Verknüpfungen entscheidend und nicht die Anzahl der Neuronen.

 

Neue Erfahrungen und Eindrücke mit MYNDlab verändern die Architektur des Gehirns, indem neue Verknüpfungen provoziert werden.